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df1as
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JO52gg
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Erfahrungsberichte
09.01.2006 um 16:45:12
 
Hier ist schon mal der Thread für Erfahrungsberichte.

Ich selbst habe das Teil erst seit drei Tagen und kann noch nicht viel darüber sagen - außer, dass es kleiner ist als alles, was ich bislang von ICOM kannte. Das Handbuch (DIN-A4, knapp 1 cm stark) ist fast schon größer als das Gerät selbst. Für's Auto scheint es wirklich interessant zu sein! Aber man braucht dann noch diesen externen Tuner. Und wie es mit der Wärmeentwicklung aussieht, kann ebenfalls noch interessant werden. Jedenfalls wird es schon während längeren Empfangs ganz schön warm.

Bis demnächst
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df1as
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JO52gg
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #1 - 15.01.2006 um 23:57:13
 
Bislang macht sich der Kleine sehr gut.

Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig. Es gibt drei Hauptmenügruppen mit jeweils drei Untergruppen - insgesamt damit neun Menüs mit jeweils maximal vier Einträgen. Also eine zweistufige Hierarchie: Mit THEORETISCH maximal zwei Klicks (Oberstufe rauf/runter, Unterstufe rauf/runter) wäre man da, wo man hin will. PRAKTISCH ist die Suche nach dem richtigen Menü wesentlich umständlicher als wenn man diese neun Menüs einfach 'flat' angeordnet hätte.

Zweitens passt kein Stecker mehr. Die beiden üblichen AUX-1 und -2 sind eins geworden. Entsprechende Adapter müssen nachgekauft werden. Selbst das Mikrofon hat jetzt so einen billigen Telefonstecker.

Schon besser als beim 7800: Die Sendeleistung wird rein digital eingestellt. Das Gerät merkt sich sogar vier Leistungseinstellungen, und zwar getrennt für KW (160 - 10 m), VHF (6 m), VHF (2 m), UHF (70 cm). Leider trennen sie nicht auch noch die verschiedenen KW-Bänder - wäre ein leichtes gewesen, da ausschließlich S/W ...

Bei zugedrehtem Squelch hört man ein leises Rauschen, unabhängig von der Lautstärkeeinstellung. Woher das kommt, ist mir nicht klar, evtl. Quantisierungsrauschen vom DSP? Aber wenn die NF vollständig abgeschaltet ist? Ist zwar sehr leise, aber man hat den Eindruch, dass dieses Rauschen auch dem sonstigen regulären Empfang überlagert ist und damit den Empfang insgesamt verschlechtert.

Empfang an einer breitbandigen Windom-Antenne geht bisher problemlos, selbst mit Vorverstärker. Aber die Signale sind im Moment auch nicht übermäßig stark. Wird man später testen müssen. An einen Pro-2 oder Pro-3 wird/kann es in dieser Miniaturgröße sicher nicht heranreichen können - aber dennoch erstaunlich, wie es sich bislang schlägt.

Irgendwie soll auch TV-Empfang möglich sein. Habe aber noch nicht herausgefunden, welche Norm, ob auch hier in DL und wie das überhaupt gehen soll. Evtl. müssen auch dazu noch Kodier-Dioden umgelötet werden.

Ach ja. Ich habe eine US-Version. Bei der geht leider auch kein 1750-Hz-Tonruf. Bei meinem alten 746 (ist jetzt verkauft) konnte man hingegen sowohl diese Subcarrier-Töne, als auch 1750 Hz auswählen. Hier geht wohl nur entweder oder - nach Umlöten von Kodier-Dioden. Wozu dieser Rückschritt?

Na ja. Ich werde mal nach einer KW-Antenne fürs Auto Ausschau halten. Im Auto sollte sich der 7000 eigentlich ganz gut machen.

[Nachtrag 1]

Starke IM3-Probleme gibt es im UKW-Rundfunkbereich. Hier darf ich bei mir an keiner Stelle den Vorverstärker einschalten. Tritt allerdings auch nur in WFM (BB 280 kHz) auf.

Auch gibt es kräftige Phantomsignale (IM2) im Bereich um 200 MHz.

Sehr ärgerlich: Die 144-MHz-PA kann nicht als 'absolut stabil' eingeordnet werden! Bereits bei einem SWR von 3 gibt es einen kleinen Phasenwinkel, bei dem unter Volldampf (>65 W!) oszilliert wird!!! Die Auswirkungen gehen so weit, dass teilweise die CPU verrückt spielt (beliebige Einstellungen werden verändert, selbst das Display ändert die Farben). Zum Glück kann noch auf Empfang geschaltet werden.

Entgegenhalten kann man zwar, dass auf VHF/UHF selten so ein schlechtes SWR auftritt - allerdings: wenn, dann doch schon mal beim Mobilbetrieb, für das dieses Gerät ausgezeichnet ist!

Ich halte diesen Design-Fehler bislang für das gravierendste Manko dieses Gerätes. Ob hier nachgebessert werden kann? Vielleicht doch ein 7000-PRO, -PRO2 ...?

Leider zeigt das eingebaute SWR-Meter weder auf 2 m  noch auf 70 cm überhaupt etwas an. Vielleicht liegt dort der Hase im Pfeffer. Oder soll das so? Ich muss mal die Stromlaufpläne studieren.

[/Nachtrag 1]
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« Zuletzt geändert: 16.01.2006 um 12:16:30 von df1as »  
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dd4da
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #2 - 09.03.2006 um 21:32:19
 
Also, das Oszillieren bei 2m und SWR von 3 kann ich nicht bestätigen. Mein Funkgerät stellt die Ausgangsleistung bei SWR 3 sehr weit zurück. Im übrigen sollte man ein Funkgerät nicht bei SWR von 3 betreiben. In der Regel mögen die das nicht. Da kommt mehr als 25% der Sendeleistung zurück. Könnte dass das Oszillieren sein? Wenn Dein Display flackert so wisch doch mal über die Kontakte
die zwischen Bedienteil und dem Basisgerät sind. Dann klappts auch mit der Nachbarin.  

Alle Regler(Poti) sind beim IC7800 sowie auch allen anderen ICOM Transceiver moderner bauart digitalisiert.
Da wird nichts mehr heiß eingestellt. Sehe mal in die Tabelle rein wo analoge Größen mit eien CI-V Kommando verstellt werden. All diese Funktionen müssen digital sein und damit kalt eingestellt werden können sonst geht das nicht.


Nun ist es soweit. Er ist platt. Ab 3400Khz bis einschl. 6899khz ist das Ding taub wie ne Nuß.  In diesem Bereich kommt auch keine Leistung mehr an die PL-Dose.  Mein Nachbar (5km) war in SSB ganz leise zu hören. Ich denke da schaltet eines der Relais nicht
mehr um. Auf allen anderen Bändern ist es OK.
Das Gerät ist am 17.01.06 gekauft.  Bin mal gespannt wie Lange der nun weg ist. Schade, aber nicht zu ändern.  Das ist wohl das Kreuz der neu konstruierter
Geräte. Die Leistung des Gerätes im Vergleich mit dem
IC706MKIIG einfach eine andere Welt. Mir gefällt das Ding - vorallem wenn er wieder funktioniert.


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« Zuletzt geändert: 10.03.2006 um 00:16:27 von dd4da »  
 
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df1as
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #3 - 12.03.2006 um 12:12:33
 
Ja, bezogen auf die Abmessungen eigentlich ein "pfiffiges Kerlchen". Und was noch so alles ausfällt, wird man (leider) die nächsten Monate hören, bzw. lesen können. Kann man nur hoffen, dass das nicht so ein Debakel wie beim 746-PRO (7400) wird!

Die 2m-Schwingerei hat bislang auch noch kein anderer User vermeldet. Und es kann auch immer noch auf zwei Arten bei mir entstanden sein, HF-Einkopplung oder K-Faktor der PA unter 1. Bin aber noch nicht weiter dazu gekommen, das zu analysieren. Mit abgesetzter und angepasster Antenne passiert im Moment nichts.

Das Farbeändern im Display hängt direkt mit diesem Schwingzustand zusammen. In diesem Fall spinnt einfach das ganze Teil. Das hat nichts mit Kontaktitis o. ä. zu tun. Das ist ein wirklich dramatischer Zustand! Auch wenn es bei mir (vielleicht?) nur ein Einzelfall sein sollte, geprüft wurde das vor der Auslieferung offenbar nicht. Na ja, wäre wohl zu viel verlangt, denn einen Test-/Abnahmebericht gibt es ja nicht zu so einem Gerät. (Zum 7800 gibt es den ausnahmsweise schon - ist aber auch eine völlig andere Preisklasse ...)

Noch etwas zu den "analogen" Einstellern: Der 7000 hat ja nur noch zwei davon (Lautstärke und Squelch - aber immerhin), der 7800 steckt aber immer noch unnötigerweise richtig voll davon! Für mich sind diese Teile solange "analog", wie sie einen 270°-Anschlag besitzen und deren Position eine absolute Größe darstellt. Was hilft es mir, dass ich zwar die gesamte Einstellung aller Knöpfe abspeichern und laden kann (also sogar die Knopfposition "überschreiben" kann); sowie ich aber nur Epsilon am Knopf wieder drehe, ich wieder beim alten, absoluten Betrag bin?

Am gravierendsten ist für mich nach wie vor, dass ich die Sendeleistung nicht pro Band einstellen kann. Warum bitte - wenn doch schon alles intern auf einen 8- oder Noch-mehr-Bit-Wert abgebildet wird - kann man nicht einfach SÄMTLICHE Knöpfe als Endlos-Drehgeber ausbilden und bitte auch ALLE Einstellungen, und grundsätzlich pro Band, bzw. Bandstackeintrag abspeichern? Die Lautstärke-, Squelch-, Notchfilter-, Durchlasskurven- u. a. Einstellungen kommen dann direkt als nächstes!

Wem das zuviel ist mit dem Merken, für den könnte eine so genannte Oma-Taste für (selbst gewählte) Voreinstellungen nützlich sein, wie es sie an fast allen modernen Geräten gibt. Diese Funkgeräteentwickler scheinen aber Scheuklappen zu haben. Man könnte ja einfach mal schauen, wie so ein moderner KO (z. B. DSO, DPO) heute bedient wird. Ein großer Drehknopf für alles, und sonst nur noch Softkeys plus Oma-Taste!
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #4 - 29.08.2006 um 13:15:53
 
Hallo!

Endlich les ich auch mal etwas über das Problem mit der NF!

Zu meiner Story!:

Ich hab den IC-7000 geordert, als er eigentlich noch gar nicht in der Schweiz war!

Die Grundüberlegung war, dass dieses Geerät ja eigentlich eine Kwest (Kampfwertsteigerung) des 706 xxX ist. Also keine Probleme!

Im Moment bin ich MASSLOS enttäuscht!
Ich hab das ganze Problem schon dem Funkamateur ausgiebig geschildert, und auf die Umbauten aus den USA hingewiesen!
Angeblich sind gewisse Probleme bereinigt worden...mit einem neuen System-Board!

Mein Händler hat das Problem mit dem Grundrauschen mit der GV in Deutschland besprochen, wollte aber warten bis nach der HAMRadio.

Nun....jetzt ist der Umbau gemacht, und im HF Bereich ist das Grundrauschen uch ein wenig besser geworden.
Vermutlich ist das aber bloss rein minimal, denn wer hört schon bei angezogenen Squelch auf 7Mhz CW(  Lächelnd  )??
Dreht man den Lautstärkepoti dangsam auf, kommt ein Punkt wo die NF anzieht.....von diesem Zeitpunkt an besteht ein konstantes Rauschen!!
Dreht man nun weiter, zieht man aus dem Rauschen die Signale hoch!

Wie gesagt...nicht soo schlimm im HF!

Aber wie sieht es aus bei VHF/UHF?!

Hier arbeiet man eigentlich im Normalfall mit dem Squelch........aber wie im ersten Beitrag beschrieben ist auch bei gezogenem Squelch das Rauschen da!!

Beim Autofahren.....Beim Funken auf dem Hügel und vor allem Zuhause....EINE PURE ZUMUTUNG !!

Arbeiten ist mit einem guten Kopfhörer bei HF nicht möglich ohne nach 10 Minuten Ohrenschmerzen zu haben, weil man die Signale eigentlich so recht leise dreht....und das Grundrauschen überlappt!!

Und über UHF/VHF mit Kopfhörer wollen wir doch gar nicht sprechen!

Das Gerät ist genau gesagt...nicht Ruhig zu kriegen, und das ist sehr lästig!

Was mir aber aufgefallen ist:
Mit einem PC-Kopfhörer der ein Lautstärkeregler besitzt, kann man die Lautstärke soweit zurückregeln, bis das Rauschen weg ist......Dann ist es wie es sein sollte!

Leider geht das mit dem "Onboard-Lautsprecher" nicht!

Ich warte eigentlich noch immer auf Bescheid meiner 2ten Reklamation....!

Bei der ersten Rep hab ich von der Icom-Vertretung gleich einen Heissleiter in den Lüfter einarbeiten lassen, der immer Spannung an den Ventilator bringt. Ganz hinten links im Gehäuse....im Standbei hab ich seither nie mehr wie 4 Striche Blau, auch nach dem Senden bringt mir der Heissleiter die Temp. wieder auf die 3-4 Striche zurück!
So gesehen braucht es also wirklich nur ein klein wenig Durchflutung mit Frischluft!

Beim Antennenanschluss 2 hab ich den PL-Stecker auf den üblichen Stecker Umbauen lassen...nun passt alles!!

Ah....mir ist im 2m Bereich aufgefallen, dass sich das Gerät beim Senden gelegentlich selber abschaltet...auch bei 2 Watt Sendeleistung! Aber nicht immer, also nicht wirklich reproduzierbar!

Im gesammten bin ich aber mit dem Gerät sehr zufrieden, Empfang isst SUPER und die Verbindungen sagen, dass auch die Modulation 1A ist!


Also.....Lösungsvorschläge zu dem NF-Problem sind gefragt! Ich bin leider "bloss" Mechaniker...also zuwenig Kentnisse, um den NF Käfer zu ersetzten, den meiner ansicht ensteht das Rauschen in der Audio-Aufbereitung durch ein Mieses, billiges Bauteil!
Und leider hab ich keine Schema's des Gerätes bekommen!

73's de HB9JCP, Fred
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #5 - 19.09.2006 um 18:55:40
 
unentschlossen

So....nun die neusten Info's zu dem Thema "Rauschen bei gezogenem Squelch"!

Nachdem ich bei meinem Händler diesen Mangel angegeben hab, lud mich dieser zu sich ein um den Fehler genauer anzuschauen! Lächelnd

FAZIT:
Dieses feine Rauschen ist NICHT ein Problem meines Gerätes alleine!  verlegen

Das Gerät wurde mit einem Neugerät verglichen....Resultat:     Gleiches Rauschen bei gezogenem Squelch !!

Nun stand die Fehlersuche mit einem weiteren Vergleich an. IC-706MKIIG .....Gleiches Problem!  Das feine Rauschen ist auch hier vorhanden! Schockiert

Ich hab am Abend dann den 706er/G meines Kollegen (Ser.No 1100) angehört, Auch der hat das Feinrauschen!

Wäre es möglich, dass trotz aller Neuheit das Design des NF-Moduls vom 706 übernommen wurde?!

Nun wird mein Händler bei der Vertretung Deutschland vorstellig und beantragt eine Lösung des Problemes auf ICOM Ebene!

Wichtig wäre deshalb, dass alle IC-7000 Besitzer dieses Phänomen  bei Ihrem Händler Reklamieren würden!

Nur so wird ICOM gezwungen, ein Problem zu beheben, das schon in CB Geräten der 70er Jahre Tadellos gelöst wurde....OHNE RAUSCHEN! Ärgerlich

73's HB9JCP, Fred
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df1as
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #6 - 20.09.2006 um 22:52:26
 
Das Gerät ist damit nicht für Kopfhörerbetrieb geeignet. Oder man muss noch ein Dämpfungsglied in die Kopfhörerleitung einschleifen. Solange man die NF weit aufdreht, geht das Hintergrundrauschen dann weitgehend unter.

In der Tat aber schon ein trauriges Gesellenstück von ICOM ...

df1as
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #7 - 01.10.2006 um 20:02:44
 
Ich beabsichtige mir auch einen IC-7000 zuzulegen. Allerdings bin ich doch etwas verunsichert, was die Erfahrungsberichte angeht. Zum einen habe ich gehört, dass die Modulation auf FM absolut schlecht ist. Im Gegenzug soll sie auf SSB kristallklar sein. Zwar habe ich auch gelesen, dass man die Mikrofonkapsel durch eine Heil-Kapsel HC-4 bzw. HC-5 ersetzen soll, aber prinzipiell sehe ich nicht ein, ein neues Gerät für immerhin ca. 1500€ zu modifizieren. Das Bandscope soll in bestimmten Frequenzbereichen einen gewissen Störpegel verursachen. Das Bandscope wäre für mich unverzichtbar, da ich mich bereits von meinem IC-756 PRO III habe überzeugen lassen und es als nützliches Feature ansehe. Auch die Kopfhörerbuchse an der Seite soll mit Vorsicht genutzt werden. Angeblich bricht bei all zu starker mechanischer Beanspruchung schnell in der Buchse "etwas" ab und das Gerät ist dann stumm geschaltet. Zudem ist die Buchse so "verbaut", dass man selbst wohl nicht (oder nur schwer) an die Schwachstelle herankommt.
Zum anderen habe ich auch die leidvolle Erfahrung mit meinem IC-756 PRO II gemacht. Nachdem ich nun dachte, dass mit der Version PRO II nichts mehr zu verbessern gibt, zückte ICOM plötzlich den PRO III hervor. Gerät ist natürlich 1a, allerdings der Preisverfall war enorm.
Ebenso befürchte ich, dass in 2007 ein IC-7000 PRO auf dem Markt erscheinen wird, der nochmal etwas überarbeitet ist. Gerade ICOM ist hierfür bekannt. Hat denn jemand schon ein neueres Gerät (Kaufdatum) und kann ggf. meine Befürchtungen und oben genannte Mankos dementieren ?
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vy 73 de Dirk, DH4YM&&
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hb9jcp
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #8 - 23.10.2006 um 13:02:17
 
Lippen versiegelt

Nundenn, So werd ich mich der Frage stellen!

Seit ich nun mit dem Kopfhörer und angezogenem Poti arbeite habe ich NULL PROBLEME!
Das andere Zuhause und Mobil hab ich auch mit einem Poti in den Lautsprechern gelöst.
Sicherlich....ist ein "murks", doch so lässt es sich ohne feststellung dieses Problemes Arbeiten!
Sicherlich wird die nächste Version ohne dieses Problem sein! (Denkste! Alle 706 hatten es doch auch! Weshalb sollte es denn sein!)
Mein Händler ist am "Bohren", doch Deutsche Mühlen mahlen anscheinend noch viel langsammer wie dioe Schweizerischen!

Was denk ich da als gebürtiger Californier:  THINK PINK !! Grinsend

Das mit der angeblichen Modulationsschwäche wurde mir anfangs auch zugetragen!
Die Lösung ist genial einfach!!
Das kleine Loch für die Kapsel befindet sich nicht dort wo übich, sondern eher oben rechts des Handmikros!
Somit gilt: Fresse nicht so nah ans Mikro! >15cm reichen völlig aus !  PROBLEM GELÖST! Lächelnd

Zu der Steckerbuchse:
Was heisst "all zu starker mechanischer Beanspruchung "   hä?
Denke das ist schon die Frage der Motorik des Anwenders! Oder hast Du 2 linke Hände?  Lächelnd  Ich hab mal deftig dran gezogen....da bewegt sich nichts!

Nun zum Bandscope.....ich hab das Leide gefühl, das dieses Teil am 7000er bloss ein nettes Gimmick ist!
Zu klein, und der Prozessor hat seine liebe Mühe mit der Bearbeitungsgeschwindigkeit! Kein Vergleich zu deinem Pro!!
Das Display ist eh zu klein um es richtig zu nutzen! Aber für den Mobilbetrieb reicht es allemal!

Mein Fazit: Bis auf das Rauschen bin ich mit dem Teil absolut zufrieden! Und falls es die nette Deutsche Generalvertretung nicht schafft in der Garantiezeit das Problem zu lösen, werd ich mich der Sache selber annehmen und dann Veröffentlichen, welchen NF-verstärker man austauschen, oder R einlöten muss!
Denn ich denke, dass sich das ganze Problem mit einem kleinen SMD-R in den Griff kriegen lässt!  (MistGarantiekleber!)  Augenrollen

Fred
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nehru
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #9 - 26.10.2006 um 11:49:02
 
Hallo, also, ich habe gestern mein neues 7000er von einem deutschen Händler bekommen, von Icom modifiziert und der TV-Tuner aktiviert. Gerät hat CE Nummer und Werksgarantie, auch wenns nicht über ICOM DE lief (nur englisches Manual).
Achtung: Wer selber erweitert, verleirt gnadenlos die Garantie (auch wenns der Händler um die Ecke macht, der hat dann u.U. ein Prob. und muss die Sache selber zahlen)

Auch dieses Gerät hat das Rauschproblem, über Headphone noch ein gate (E-Gitarrenzubehör) dazwischengehängt und Ende des Probs.

Im Auto ist das Rauschen völlig unhörbar, zumindest beim Fahren. Ist im Normalbetrieb auch kaum störend.

Ansonsten, das Gerät ist wirklich mal was Neues, hatte bisher schon Yaesu FT 747, 757, 100, 817, 847, 857, 920, 1000, 1000MP

Interessant ist der eingebaute RTTY Decoder zum schnellen mitlesen, ansonsten ist die Bedienung und die Menueführung etwas gewöhnungsbedürftig.

Erwähnenswert ist die Empfindlichkeit und Güte des Empfängers, selbst DCF77 Signale können wahrgenommen werden, ab 100khz hört auch ein Rauschen auf.
LW und MW sind super zu empfangen, genauso der übrige Bereich.

Und: Im Gegenstz zu Yaesu gibt es kaum Pfeistellen.

Auch im 4m Band glänzt das Gerät durch sehr gute Empfindlichkeit, es gibt hier keine Einschränkungen (WFM Zwangsmodus oder keine Empfindlichkeit)

Der Scanner läuft sehr schnell, das Scope ist zwar ein kleiner Gimmick, aber trotzdem brauchbar weil schnell (im Vergleich 857).

Modu FM, AM und SSB 1a, absolut Spitze, auch der Compressor. Wer meint, in das Gerät ein Heil Kapsel einbauen zu müssen hat vielleicht in der Betriebsanleitung etwas übersehen oder ein Imageproblem.

Erwähnenswert die schaltbare Sprachsquelch, ein sehr sinnvolles Feature.

TX ist grundsätzlich auf fast jeder qrg möglich, allerdings ist die Endstufe dann oft fehlangepasst, also VORSICHT.

Ein Super Feature ist die Panorama SWR Antennenmessung, da kann schnell ein SWR Diagramm über den den gesamten qrg Bereich erstellt werden. (Dafür lohnt schon die Freischaltung).

Soviel zu den ersten Erfahrungen.

Jetzt meine Fragen: Der tV-Tuner empfängt nur bis 225MHZ, läßt sich dieser Bereich erweitern?
Kennt noch jemand weitere MODs, vielleicht die Ventilatorsteuerung usw.?

Bitte keine Belehrungen bezüglich der Erweiterungen, das Gerät wird demnächst an Bord einer international fahrenden Segelyacht betrieben, da braucht es das.

73 und thx

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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #10 - 22.11.2006 um 00:27:23
 
Lächelnd

Endlich einen Lichtblick am Horizont! Ein Teil der Lösung ist in Mods.dk!

Leider nur der Speaker hinten am Gerät, doch der gute Mann scheint die Elo-Schema's zu haben!

Er hat eine Antwort von Japan gekriegt...was Ihn veranlasst hat, das Noise Problem selber zu Lösen!
Ich bin auf jeden Fall dran!

73's Fred
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db7wb
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #11 - 03.12.2006 um 14:44:32
 
Hallo liebe IC-7000 Nutzer.
Meine Frage ist, kann ich mein Icom Netzteil PS 125 am 7000 weiter nutzen ohne große Umbauten? Gibt es einen Adapter von 4 auf 6 pin?
Dank für die Antwort.
Gruß Peter
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #12 - 02.02.2007 um 10:32:26
 
db7wb schrieb am 03.12.2006 um 14:44:32:
Hallo liebe IC-7000 Nutzer.
Meine Frage ist, kann ich mein Icom Netzteil PS 125 am 7000 weiter nutzen ohne große Umbauten? Gibt es einen Adapter von 4 auf 6 pin?
Dank für die Antwort.
Gruß Peter


Hallo Peter!
Zumindest in den USA wird ein Adapter angeboten für ~ 17 Dollar bei Universalradio

Schau´s dir mal an. www.Universal-radio.com dann Icom IC 7000 und unten drunter gibts das Zubehör.

73 de DG9BDI Stefan
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Re: Erfahrungsberichte
Antwort #13 - 20.04.2007 um 01:47:02
 
Hallo YL´s und OM´s,

seit 20. Dezember 2006 Besitzer eines 7000 (CE). Gerät eigentlich ganz gut.
Aber nur Eigentlich.
Auf 70cm keine Probleme, etwas Basslastige Modulation,
aber eine sehr klare Mod. auf allen Bändern, mit dem Heil HC4 noch besser!

Auf Kurzwelle nur 5 QSO, ist sekundärbetrieb bei mir ....

Auf 144 MHz SSB Probleme mit der Digitalen Einheit (synthesizer).
Im Bakenbereich sind Stationen zu Hören (bei Contest oder nahen Stationen),
beim Senden auf 144,352 kommt der synthesizer in 100KM entfernung mit S6 auf 144,215 an!!!!
Der synthesizer kommt auf der QRG volle kanne durch, ist mit etwas
Modulation aufmoduliert, so das mein Call verstanden wurde.

Also nicht Contest oder BBT Tauglich, gibt gleich nach 10 Min. QRV
auf 144MHz Ärger mit einigen OM´s. Die Leistung war am BBT 2007 15 Watt an
einer 10 Element DK7ZB gespeist von Bleiakku ca. 12,5-12,8 Volt (nicht mehr ganz
frisch).

Bei Vollgas und Portable einsatz will das Gerät seine 13,8 Volt,
ansonsten ist die Sendeleistung ca. 40-50% weniger als die im Handbuch steht!

Das Display flakert Wild wenn der 7000 auf 144SSB mit 50 Watt on Air geht und die
Antenne eine Big Wheel in 3 mtr. Abstand steht (HF im Display).
Bei Funkbetrieb aus dem Keller und Antenne auf dem Dach flackert nichts am
Display.

Zu dem ist das Gerät seit 2 Monaten (haben wohl viele Probleme) bei ICOM
Düsseldorf zur Reperatur.

Auf Nachfrage liegt das Gerät in der Tolleranz des Herstelles, hat was um die
65 db, das Referenzgerät hat um die 68db.
"ist vollkommen normal, bei so einem Gerät, Kaufen Sie einen 706MKIIG
wenn sie was zuverlässiges haben wollen" so der chef der Technik zu mir am
Telefon.

Fazit: Die Werkstatt ist nach ca. 20 Anrufen total überlastet, die Japaner Arbeiten
mehr als die Deutschen musste ich mir schon anhören und jedesmal stand in der
Datenbank auf Nachfrage ein anderer Fehler im System bei ICOM?


Gerade sind ca. 6-7 IC-7000 bei Reparatur in Düsseldorf, so aus dem BlaBla mit
diveren MA von ICOM erfahren.
Denke ich das die derzeitige Ausgelieferte Serie (DE-EU) einen sehr starken
Qualitätsnachlass hat oder ein Bauteilewechsel/Softwaretausch intern hat und der
Komerzielle Markt wichtiger für die Mitarbeiter ist als der der Funker, die immer
weniger werden, somit auch der Absatz von Geräten auch sinkt.

Ein OM aus dem OV macht nur PSK mit dem 7000, ist sehr zu frieden, hatte
aber noch nie ain QSO auf 144 mit dem 7000.

Da ich vorher einen 706MKIIG hatte, werde ich mir diesen auch wieder nach
Verkauf des 7000 der vielleicht dieses Jahr aus der Reparatur mal wiederkommt,
wieder einen gutem Ausgereiften 706MKIIG zulegen!
Das Gerät ging immer und hatte nie Probleme die ich jetzt mit dem 7000 habe.


Fazit von mir Persönlich:
Nettes Spielzeug, nicht ganz ausgereift, den IC-7000PROII werde ich mir mal
wieder auf der HAM Radio anschauen.
An diesem Geät habe ich die Lust verloren, bleibe bei meinem IC756PROII treu
und von anderen MIX-Geräten wie den 7400 der den gleichen internen Aufbau hat
werde ich die Finger von der Marke lassen.  

Interesse auf Erfahrungsberichte von anderen OM´s

Claus  

ps:
http://do9bc.uhlandstr17.de/contest/station/ic756proii_1.jpg
gibt es ein Bild vom 7000 mit TFT

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