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(Gelesen: 13282 mal)
LoMi_1986
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Fernschreib-Verschlüsselung
01.07.2006 um 21:55:48
 
Guten Abend zusammen.

Ich suche hier einmal Hilfe / Informationen.

So etwa Ende 1950 gab es in einigen Dienststellen der Bundeswehr den Fernschreiber LO 15, Standgehäuse im Zusammenhange mit einem sogenannten "Mischer". Er wurde im Slogan einfach nur "LOMI" genannt.

Es handelte sich um ein realtiv schweres Gerät, ebenfalls in Hammerschlag Blau/Grün lackiert. Der "Lomi" wurde neben dem Fernschreiber auf einen separaten Tisch gestellt.

Auf diesem Gerät lag ein Blechcasette in der sich eine Lochstreifenrolle befand, die Rollen wurden nur durch bewaffnete Kuriere geliefert. Eine versiegelte Casette, die von einer unbekannten Dienststelle (Ahrweiler?) zugeführt wurde.

Mit der Fernschreib-Gegenstation wurde nun eine schriftliche Synchronisation durchgeführt. Der Lochstreifen des "Lomi" hatte nun mit den Zähnen zwischen dem Streifenaufdruck () im eigenen Streifenleser des "Lomi" zu stehen.

Auf den getippten Befehl "ON" wurden nun beide Lochstreifensender eingeschaltet, die des Fernschreibers selbst und die des "Lomi". Die Gegenstation hatte vorher die gleichen Einstellung vorzunehmen.  Also liefen am eigenen Fernschreiber gleichzeitig zwei Lochstreifen während der Übermittlung und bei der Gegenstation auch.

Beide Lochstreifen unterlagen der Stufe "Geheim" und mußten vernichtet werden. Waren also nicht wiederbenutzbar. Bei eigener Station, wie auch bei der Gegenstation.

Der Blattausdruck erfolgte völlig offen und unverschlüsselt.

Soweit die Einleitung. Im gesamten Internet kann ich keine Beschreibung des "Lomi" finden, natürlich auch kein Bild. Seite Monaten suche ich schon.  

Das Verfahren kann kaum noch "Geheim" sein, da es doch wohl stark veraltet ist.

Hat dazu jemand irgendwelche Informationen? Bilder?

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SASundChiffrier
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #1 - 20.07.2006 um 21:09:02
 
Lorenz Mischer -> http://people.freenet.de/SASundChiffrierdienst/bild/mischer.jpg
Siemens Mischer -> http://www.jproc.ca/crypto/m190.html
ähnlich auch DUDEK T353 ->http://people.freenet.de/SASundChiffrierdienst/seiten/t353.html

Prinzip immer gleich OTT OneTimeTape XOR Klar bzw GTX.
Chiffriersicherheitsfunktionen wie Lochstreifenriss und mehrfachvorkommen des OTT muß das Gerät vom Netzt trennen.

Weiter Chiffriergeräte:
http://people.freenet.de/SASundChiffrierdienst
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LoMi_1986
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #2 - 20.07.2006 um 22:59:51
 
[quote author=SASundChiffrier] [/quote]

Danke für die Mühe des Nachschauens.

Leider trifft nichts zu. Geräte der ehemaligen NVA haben da schon gar nichts mit zu tun. Es handelte sich auch nicht um Siemensgeräte, sondern um ein  Lorenz-Gerät

Wie ja sicher noch bekannt, arbeitete das BRD-Heer mit Siemens FS-Geräten und die Luftwaffe mit denen der Firma Lorenz.

Leider erinnere ich nicht mehr richtig, möglicherweise nannte sich das Gerät "Lorenz Mischer 15".

Aus der Erinnerung: Gerätmaß etwa 60 x 60 Zentimeter und ca. 20 Zentimeter hoch. Die Steifenkasette lag flach auf. Ein Zugriff auf den Streifen war nicht möglich. Man konnte ihn nur aus der Kasette ziehen.  

Ein Häckselwerk (Abtastfehler) in den Streifenabtastern (Sender oder Empfänger) bedeute Abruch und es mußte neu begonnen werden.

Kennt wirklich niemand das Gerät?
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SASundChiffrier
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #3 - 21.07.2006 um 21:23:39
 
Bitte Lesen!

Lorenz Mischer 544 wird genannt
und Siemens Mischer
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LoMi_1986
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #4 - 22.07.2006 um 18:50:48
 
[quote SASundChiffrier]
Bitte Lesen!
Lorenz Mischer 544 wird genannt
und Siemens Mischer
[/quote]

Hallo, guten Abend. Nett von Ihnen, sich mit dem Thema intensiv zu befassen. Sowas nennt man "Aufklärung".

In Ihrer eigentlich recht interessanten HP werfen sie aber die Mischer doch wohl heftig durcheinander.

Einmal ist es ein Lorenz "Mi 544", dann wieder ein Siemens "D".

Ich suche den LORENZ-Mischer. Ihr abgebildeter Mi544 von Lorenz scheint ein Vorläufer des von mir gesuchten Gerätes zu sein. Das Basisdesign Ihres Bildes läßt drauf schliessen. "Mein" Mischer sah "schlanker" und "windschnittiger" aus. Kein Meßinstrument drin und die Tapetrommel stand auch nicht senkrecht. Alles insgesamt das schon 1958. Über C. Lorenz ist praktisch nix mehr erfahren.  

Irgendwie habe ich den Eindruck, die ganzen dienstlichen  Meldungen bei den von Ihnen verwendeten Dokument
lesen sich nach dem Motto: "Huhu, wir wissen was !"

Macht aber nichts, es sind Zeitdokumente, die mir dazu dienen, zu wissen, warum mir eine Geheimhaltungsverpflichtung eingeprügelt wurde.
Ganz offen gesagt: Die NVA wußte nix! Alles nur Vermutungen und die wurden posaunt und nach "oben" getragen / gemeldet.

Gedankenlos kann man heute über den Mischer schreiben und sprechen, er ist out; deklassifiziert. Fast schon wie Telex insgesamt.  

Sie waren offensichtlich auf der anderen Seite der Interessenbereiche tätig und schreiben/kopieren aus Ihrer Sicht. Prima so, aber schreiben sie bitte über Ihre ehemalige Seite und nicht über Ihren damaligen Klassenfeind.    
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DLA20
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #5 - 18.08.2006 um 18:25:35
 
Mann LoMi 1986!

Da antwortet dir nun einer und dann bekommt der zum Dank gleich die volle Breitseite, zudem auch noch in einem derart unfreundlichen Ton!

Mann, geh in dich und streu Asche auf dein Haupt!

Überdenke bitte, WIE du die Menschen zurchtweist. Selbst wenn auf der genannten Webseite alles total falsch sein sollte, einen  solchen Ton darf deine Antwort einfach nicht haben.

Noch eine zarte Anmerkung: Wer sich nicht verstecken muss, kann übrigens auch Namen oder Rufzeichen angeben. Dann kann man sich direkt in die Augen sehen...
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« Zuletzt geändert: 19.08.2006 um 09:32:58 von DLA20 »  
 
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Bunker-Fuchsbau
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #6 - 22.01.2008 um 14:27:52
 
Zitat:"Überdenke bitte, WIE du die Menschen zurchtweist. Selbst wenn auf der genannten Webseite alles total falsch sein sollte, einen  solchen Ton darf deine Antwort einfach nicht haben. " (Zitatende)

Das sehe ich/wir hier ganz genau so !!! Da meldet sich einer und versucht zu helfen und bekommt dafür eine "satte Ohrfeige"! Ist nicht nur unfair, sondern sagt uns doch sehr viel über die unsaubere Einstellung auch heute noch von diesem Schreiber!
Schade, und das so lange nach der Wiedervereinigung!
Wir bei uns im Technischen Denkmal haben den "Spagat" von 1940 bis heute geschafft, da sollte es doch für andere auch möglich sein, oder?
LG
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SASundChiffrier
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #7 - 27.04.2008 um 19:48:04
 
Bunker-Fuchsbau schrieb am 22.01.2008 um 14:27:52:
Zitat:"Überdenke bitte, WIE du die Menschen zurchtweist. Selbst wenn auf der genannten Webseite alles total falsch sein sollte, einen  solchen Ton darf deine Antwort einfach nicht haben. " (Zitatende)

Das sehe ich/wir hier ganz genau so !!! Da meldet sich einer und versucht zu helfen und bekommt dafür eine "satte Ohrfeige"! Ist nicht nur unfair, sondern sagt uns doch sehr viel über die unsaubere Einstellung auch heute noch von diesem Schreiber!
Schade, und das so lange nach der Wiedervereinigung!
Wir bei uns im Technischen Denkmal haben den "Spagat" von 1940 bis heute geschafft, da sollte es doch für andere auch möglich sein, oder?
LG


So ist das wenn man etwas haben möchte und um Prügel bittet.
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DLA20
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Re: Fernschreib-Verschlüsselung
Antwort #8 - 11.12.2009 um 22:52:35
 
...um Prügel bittet? Ich glaube ich kann nicht richtig lesen. Ich musste mir regelrecht die Brille wienern und glaube noch immer, ich kann meinen Augen nicht trauen

Mann ey, wer bat um Prügel, hmm?

Einzig und allein DU hast Dich hier unangemessen verhalten. Sachliche Kritik muss jeder ertragen, aber was DU hier von Dir gibst, ist allein der Form wegen als unangemessen zu bezeichnen.

Ich hoffe, Du kommst sonst besser durchs Leben, allein um Deiner Mitmenschen willen.
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